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Spendenparlament Reutlingen

Die Idee

Die Mitglieder spenden mindestens 65 € im Jahr und werden hierdurch zu stimmberechtigten Parlamentariern.

In demokratischen, öffentlichen Parlamentssitzungen entscheiden sie mit ihrer Stimme über die tatsächliche
Vergabe der Gelder. Im Mittelpunkt der Sitzungen steht die Diskussion.

Entscheidend hierbei sind: Transparenz, Gerechtigkeit und Leistungsstärke.

Der Anfang

Die Idee, Spender in einem demokratischen Verfahren an der Vergabe ihrer Spendengelder zu beteiligen, ist relativ jung. Das erste Spendenparlament Deutschlands mit dieser Arbeitsweise wurde im Januar 1996 in Hamburg gegründet.

In einem Radiobericht hörte Frau Susanne Seidemann, damals Vorsitzende des paritätischen Kreisverbandes Reutlingen, im Sommer 1999 zum ersten Mal von diesem Parlament und seiner Zielsetzung, der Bekämpfung von gesellschaftlicher Ausgrenzung, Armut und Isolation. Begeistert von dieser Idee konnte Frau Seidemann in kurzer Zeit viele weitere Menschen überzeugen, dass auch in Reutlingen ein Spendenparlament viel bewegen kann. Bereits am 18.11.1999 wurde der Trägerverein des Reutlinger Spendenparlaments gegründet und am 7. Juli 2000 fand die erste Parlamentssitzung statt.

Grundsätze des Spendenparlamentes:

  • Das Spendenparlament ist unabhängig: Es ist weder politisch noch weltanschaulich oder
    konfessionell gebunden.
  • Spenden werden nur an nachhaltig wirkende soziale Programme gegen Obdachlosigkeit, Armut und Einsamkeit/Isolation und nur im Landkreis Reutlingen vegeben.
  • Projekte werden in der Regel nur einmal gefördert.
  • Alle Mitgleidsbeiträge und Spenden sind steuerlich voll abzugsfähig.
  • Das Parlament tagt und beschließt in zweimal jährlich stattfindenden Sitzungen. Gäste sind herzlich willkommen.